Jungjäger – oder junge Jäger. Vielleicht doch junge Jungjäger?

Im allgemeinen Sprachgebrauch mischen sich gerne zwei Begrifflichkeiten – Jungjäger und junge Jäger.

Der Jungjäger wird über die abgelegte Jagdprüfung und über die Fähigkeit zur Pacht definiert. Nach §11 BJagdG darf u.a. Pächter sein, wer einen Jahresjagdschein besitzt und schon vorher einen solchen während dreier Jahre in Deutschland besessen hat. Mit dem vierten Jahresjagdschein ist der Jäger kein Jungjäger mehr.

Junge Jäger sind im Bayerischen Jagdverband e.V. hingegen alle Jägerinnen und Jäger im Alter zwischen 16 und 40 Jahren.

Generell gilt auf der Jagd selbst sowie in allen Themengebieten rund um die Jagd, dass praktische Fertigkeiten und anwendbares Wissen maßgeblich von der gemachten Erfahrung abhängig sind.

Hier kommt nicht nur dem Lehrprinzen im Rahmen der Vorbereitung auf die Jagdprüfung eine wesentliche Funktion zu. Regelmäßig wird der Jungjäger nach Abschluss seiner Jagdprüfung von sich selbst sagen, dass er nun viele Grundlagen kennt. Deswegen sich aber noch nicht zur praktischen Jagdausübung befähigt fühlt.
Vielmehr ist es das gemeinsame Erfahren mit und angewiesen werden durch erfahrene Jäger, Revierinhaber, Förster und gleichgesinnte Jagdgenossen, das die Fähigkeit zur guten und erfolgreichen waidgerechten Jagd und Hege ausmacht.

Im Jägerverein München Land e.V. lassen wir der Integration und Ausbildung der Jungjäger und jungen Jäger eine besondere Bedeutung zukommen.

Gemeinsam auf Veranstaltungen und Fortbildungen werden die praktischen und theoretischen Grundlagen praxisgerecht vertieft, die Jagd gemeinsam erlebt.
So bieten wir zum Beispiel nicht nur handfeste Fortbildungen im Umgang mit der Kettensäge an, sondern lassen uns auch durch erfahrene Jagdgenossen und Metzger in die vielfältigen Kniffe des Aufbrechens und Zerwirkens einweisen.

Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft im Jägerverein München Land e.V. oder an der Jungjäger-Ausbildung?
Schreiben Sie uns unter info@jagd-muenchen.de